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An dieser Stelle schreiben wir mal so zusammen, was wir gerne jedem guten Gewissens empfehlen können. Sei es Restaurants, Elektrogeräte, Bücher, Comics oder sonst etwas...
Aber auch die eine oder andere Kritik oder Warnung wird hier zu finden sein.

Viel Spaß

Willkommen in meiner kleinen Welt der Bücher und des BookCrossing

BC LogoAuf diesen Seiten präsentiere ich Informationen rund um meine Bücher im allgemeinen und meine Bookcrossing-Aktivitäten im speziellen...

Was ist BookCrossing?

Statt seine Bücher nach dem Lesen lieblos im Regal einstauben zu lassen, läßt man sie einfach absichtlich irgendwo liegen, damit jemand sie finden, lesen und sich daran erfreuen kann. Danach sollte derjenige die Bücher nach dem gleichen Prinzip weitergeben.

Damit jeder die Reise des Buches nachvollziehen kann, gibt es die drei großen R’s: Read - Register - Release:

Read (lesen): Das bedarf wohl keiner Erklärung...

Register (registrieren): Auf der BookCrossing-Internetseite kann man eigene Bücher registrieren - man erhält dann für sein Buch eine weltweit einmalige BCID (BookCrossing-Identifikationsnummer) - oder bereits - meist von Anderen - registrierte Bücher mit einem Journaleintrag versehen.

Release (freilassen): Das absichtliche ‘verlieren’ oder ‘aussetzen’ der registrierten Bücher. Damit jeder Finder weiß, was das soll, klebt man eine kleines Label mit einer kurzen Erklärung und der BCID ins Buch. Anhand der BCID kann ein Finder - auch anonym - via Internet mitteilen, daß das Buch gerade bei ihm ist, wie es ihm gefällt und wo er es wieder ausgesetzt hat.

Und was soll das?

Zunächst sorgt BookCrossing für eine Verbreitung von Büchern. Der Erfinder des BookCrossing, Ron Hornbaker, beschreibt es mit dem Satz: "Our goal, simply, is to make the whole world a library." (Unser Ziel ist es aus der Welt eine Bibliothek zu machen). Andere positive Punkte des BookCrossing:

BC-Bücher liegen kostenlos für den nächsten Leser bereit

Wer Lust hat, kann auf die (Schnitzel-)Jagd nach Büchern gehen, da die Orte an denen Bücher liegengelassen wurden über die BookCrossing-Seite eingesehen werden können

Bücher werden gelesen, satt nach einmaligem Lesen im Regal zu verstauben

 

Weiterführende Links

Mein BookCrossing-Bücherregal

BookCrossing Home

Die deutsche Supportseite

Das deutschsprachige BookCrossing-Forum

Wer sind wir?

'Wir' sind (bzw. waren) Doris, Kagi und unsere Katzenmonster Midnight, Flummi (†), Frl. Jacky Mausezahn (†), Herr Filou (†), der Schäferhund-Mischling Rex (seit 27.11.2010) und Happy (seit 21.8.2014). Zuwachs am 01.06.2018: Nante, eine kleine süße Findelkatze wird bei uns aufgenommen.

Wer sich im Einzelnen dahinter verbirgt, könnt Ihr herausfinden, wenn Ihr Euch durch die Menüs am linken Bildschirmrand klickt.

Weitere temporäre Gäste waren bisher:

  • Das Eichhörnchenmädchen Fips (April-Juni 2013)
  • Die Eichhörnchen-Mädchen Lady und Swantje (Frühjahr 2014)

Was machen wir hier eigentlich?

Wir wollen einfach nur ein wenig Freude haben und den Leuten die uns kennen oder auch nicht kennen ein klein wenig über uns erzählen. Außerdem ist die Erstellung so einer Seite eine gute Übung für den Umgang mit dem Medium Computer & Internet.

Was hat der Name coldfinger.de zu bedeuten?

Dieser Name ist eher ein Zufallsprodukt. Auf der Suche nach einem Namen für unsere Domain mußten wir leider feststellen, daß zum damaligen Zeitpunkt die Domains kagels.de und dallmann.de leider schon vergeben sind (inzwischen, Stand Juni 2013, sind beiden Domains wieder verfügbar, aber jetzt wollen wir sie auch nicht mehr). Auch die Domain mausezahn.de - als Hommage an unsere mittlerweile leider verstorbene Katzendame - war leider nicht mehr frei. Als wir also noch so am grübeln waren, fasste Doris mir mit ihren grabeskalten Fingern auf den Arm... und unser Domainname war geboren! wink

Was noch?

Habt viel Spaß! Stöbert nach Herzenzlust herum und wenn Ihr uns was mitzuteilen habt oder einfach nur mal ‘Hallo’ sagen wollt schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Monstebande

Unsere Monster sind bzw. waren: unsere Katzenmonster Frl. Jacky Mausezahn (weiß/grau-getigert, †), Herr Filou (schwarz, †) und Flummi (grau getigert, †). Seit Juli 2008 hat sich Midnight dazugesellt... Außerdem gehören der Bande mittlerweile auch noch der Schäferhund-Mischling Rex und die Katzendame Happy, sowie Nante, ein freches, junges Katzenmädchen,  an.

Temporär zu Gast waren bisher bei uns: Fips, Lady und Swantje (alles süße Eichhörnchenmädchen)

Gemischte Fotos der ganzen Bande

 

Herr Filou (†)

Herr Filou

 

Geboren am 1. März 1995 war er stets die schwarze Eminenz im Hintergrund (er wäre im alten Ägypten bestimmt als Gottheit verehrt worden). Er hat gerne geköpfelt und unterschätzte manchmal seine Bisskraft (man gab ihm besser nichts mit der bloßen Hand zu fressen). Er war auch völlig verschmust (zumindest dann, wenn wenn er es wollte und ihn keiner dabei beobachtete), hatte aber auch manchmal seine "fünf Minuten"...

Im Herbst 2006 haben wir ihn zum ersten Mal wegen eines felinen Fibrosarkoms operieren lassen. Nach zwei weiteren Operationen innerhalb von 16 Monaten mußten wir ihn am 22. Februar 2008 leider einschläfern lassen.

 

Fotos von Herrn Filou

 

Frl. Jacky Mausezahn (†)

Pfannenkatze (Cat in the pan)

 

Sie wurde am 8. August 1998 geboren. Sie mag es nicht wenn gepfiffen wird und sie ist Kagi hörig; einmal schnippsen genügt und schon kommt sie angeschossen... Sie hat winzig kleine Mausezähne und leckt ihr Fressen zunächst mal tot und frisst es erst dann (würde sie in Freiheit leben, würden ihre Beutetiere nicht totgebissen werden, sondern in Jacky-Sabber ertrinken). Auf dem Foto hat sie sich übrigens freiwillig in die (kalte!) Pfanne gesetzt. Manchmal ist sie grazil wie ein Leopard...-Panzer.

Inzwischen ist sie die alte Gouvernante, die zuerst Flummi und später dann Midnight ins Leben und in unsere Gemeinschaft geführt hat. Sie ist eine in Ehren ergraute Katzendame, die jetzt immer häufiger ihren Ruhestand genießt.

Am 12.12.2014 mußten wir die kleine Maus leider einschläfern lassen.

 

Fotos von Frl. Jacky Mausezahn

 

Flummi (†)

Flummi

 

Er wurde im Sommer 2001 geboren. Er ist ein in Findelkind - genauer gesagt haben wir ihn in Flechtingen aus den Fängen eines Teckels errettet. Er ist wahnsinnig verfressen, aber auch fürchterlich schmusig. Trotzdem ist er manchmal ein richtiger kleiner Hosenschisser. Herr Filou war sein bester Freund und Jacky Mausezahn ist seine liebste Raufkumpanin. Und außerdem ist er Doris‘ kleiner Held!

Im März 2012 mußte er sich aufgrund eines Tumors einer Augen-OP unterziehen (Entfernung des linken Auges). Nachdem die Hoffnungen groß waren, daß der Tumor nicht metastasiert hat stellte sich heraus, daß er doch gestreut hat. Flummi wurde am 28.6.2012 eingeschläfert. R.I.P., kleiner Held.

 

Fotos von Flummi

 

Midnight (aka Cheffe-Katze)

Am Abend vor der Kastration  

Ein Findelmädchen. Geboren wahrscheinlich im Mai 2008 und ein Hansdampf in allen Gassen. Inzwischen (September 2009) hat sie sich gut entwickelt und führt sich immer häufiger als ‘King im Ring’ auf, was durchaus in der einen oder anderen Prügelei endet... Sie hat eine Vorliebe für die kleinen Stofftierchen entwickelt, die man mit ihren Magneten in den Pfoten an Kühlschranktüren oder auch sonstwo hinkleben kann. Keines dieser Tierchen ist vor Midnight sicher - es wird ‘erlegt’; und wenn dabei mal ein paar Bücher oder auch ein Blumentopf vom Schrank fällt, so sind das bestenfalls Kollateralschäden.

 

Fotos von Midnight (aka Cheffe-Katze)

 

Rex

Rex, unser Familienzuwachs  

Ein Schäferhund-Mix, geboren wahrscheinlich im Frühjahr 2009. Im Herbst 2010 haben wir ihn aus dem Tierheim Königs-Wusterhausen geholt.

 

Fotos von Rex

 

Happy (aka Kellerkind)

Ohne Titel  

Eine junge, süße einäugige Katze, die wir Ende August 2014 aus dem Tierheim Wesendahl geholt haben. Anfangs eher schüchtern und sich hauptsächlich im Keller aufhaltend (daher auch ihr Spitzname 'Kellerkind') ist sie nach Frl. Mausezahns Tod regelrecht aufgeblüht und hat quasi das Regiment übernommen.

 

Fotos von Happy

 

Fips

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Unser kleines Eichörnchen-Mädchen, das wahrscheinlich Ende März 2013 geboren und am 29. April 2013 von uns mehr tot als lebendig im Wald gefunden wurde. Vermutlich wurde das Nest geräubert; ihr Geschwisterchen lag bereits kalt und steif neben ihr auf dem Waldweg. Wir haben sie aufgepäppelt und konnten sie ca. 2 Monate später in die Freiheit entlassen.

 

Fotos von Fips

 

Lady und Swantje

Ohne Titel  

Zwei Eichhörnchen-Mädchen, die uns die Eichhörnchen-Hilfe Berlin/Brandenburg (wegen Überbelegung) in 2014 anvertraute, um sie in der Außenvoliere auf die Auswilderung vorzubereiten.

 

Fotos von Lady und Swantje

 

Nante

Foto hier  

Eine Findelkatze. Seit dem 01.06.2018 bei uns. Britisch-Kurzhaar, tricolor (hellgrau, dunkelgrau und ein kleines bißchen beige). Geboren wahrscheinlich um den Jahreswechsel 2017/2018

 

Fotos von Nante

 

Das bin ich

myFlickr


Ich wurde am 15. Juli 1961 im Kinderkrankenhaus Berlin-Wedding geboren. Die Uhr zeigte auf verträumte 3:20 Uhr am Morgen; ja, damals war ich noch ein echter Frühaufsteher. Das mit dem frühen Aufstehen hat sich im Laufe der Jahre ein wenig relativiert.

Übrigens: Die Bewohner der damals noch als 'SBZ' bzw. 'sogenannte DDR' bezeichneten Deutschen Demokratischen Republik haben sich anscheinend dermaßen über mein Auftauchen erschreckt, daß Sie nach vier Wochen der Lähmung begonnen haben die Berliner Mauer zu errichten.

Wohnen

Meine ersten sechs Lebensmonate verbrachte ich mit meinen Eltern in einer kleinen Wohnung in der Müllerstraße in Berlin-Wedding. Danach zogen wir innerhalb des Bezirk in eine 2-Zimmer-Wohnung in der Pankstraße. Da zwei Zimmer auf Dauer zu knapp waren, wir aber eine ziemlich große Küche hatten, hat mein Vater kurzerhand mit Latten, Sackleinen und Tapete (heute würde man wohl Rigipsplatten nehmen) die Küche halbiert; das so neu entstandene halbe Zimmer wurde im Laufe der Jahre entweder als Kinder- oder elterliches Schlafzimmer genutzt.

1972 zogen wir dann vom zweiten in den vierten Stock des Hauses (in eine 3 2/2-Zimmer-Wohnung mit 105 m2). Nachdem sich meine Eltern 1980 getrennt haben, lebte ich weiterhin dort; zunächst gemeinsam mit meinem Vater, der dann allerdings freundlicherweise 1983 zu ‘seinem Engelchen’ zog und es mir somit ermöglichte die Wohnung zu übernehmen.

Im Februar 2002 zog Doris mit ihrem Sohn zu mir. Kurz danach pachteten wir einen kleinen Schrebergarten in der Kleingartenkolonie ‘Stichkanal’. Erst im Mai 2004 habe ich mich von der alten Heimat getrennt und bin mit meiner Frau (ja, im November 2003 haben wir geheiratet) umgezogen; allerdings blieben wir dem Wedding treu und lebten in der Graunstraße.

Die Nachricht, daß das Kleingartengelände verkauft wurde und wir zum Oktober 2007 zwangsgeräumt würden, initiierte die Überlegung, ob wir einen neuen Schrebergarten pachten oder vielleicht in ein Häuschen ins Umland mit dem Garten vor der Tür ziehen sollten. Wir entschieden uns für letzteres und leben nun seit Juni 2007 glücklich und zufrieden in einer Doppelhaushälfte in Hönow.

Schule

Im August 1967 begann mit dem Einzug in die Grundschule (Panke-Grundschule, Wedding) der sogenannte ‘Ernst des Lebens’. Mein damaliger Klassenlehrer, Herr Bendfeldt, machte es mir aber nicht schwer Spaß an der Schule zu entwickeln. Leider verließ er nach der vierten Klasse Berlin und zog nach Bad Berleburg um mehr seinem Hobby – der Segelfliegerei – frönen zu können. Leider kostete ihm dieses Hobby Mitte der 70er Jahre bei einem Absturz das Leben. In der 5. und 6. Klasse war Frau Altmann (später: Frau Faust) unsere Klassenlehrerin.

An die Grundschulzeit habe ich nur noch wenige Erinnerungen. Hier ein paar Highlights:

  • In der 5. Klasse ging es auf Klassenreise nach Bad Oldesloe. Ich erinnere mich noch, daß ein Lehrer dabei war, der uns Karten lesen und ‘Orientierung im Gelände’ beigebracht hat (bzw. beibringen wollte) und sich dann mit uns auf einer Wanderung nach Bad Segeberg total verlaufen und uns letztendlich durch Sumpfgebierte und über Kuhweiden gelotst hat.
  • Einer unserer Lehrer (Herr Trutwin; Erdkunde und Sport, wenn ich mich richtig erinnere) beschimpfte uns immer als ‘lauteste, dreckigste, ungezogenste Klasse, die je auf dieser Schule gewesen’ sei. Ca. zwei Jahre nach meinem Wechsel aufs Gymnasium stattete ich meiner alten Grundschule einen Besuch ab. Wie es der Zufall wollte führte Herr Trutwin gerade einen Klasse durchs Treppenhaus; und welche vertrauten Töne mußten meine Ohren hören? Genau: "Ihr seid die lauteste, dreckigste, ungezogenste Klasse, die je auf dieser Schule gewesen ist!" 
  • Ich durfte nicht Schülerlotse werden - damals eine absolute Prestige- und Machtposition - weil ich lt. Frau Faust zu frech und unaufmerksam war; und das obwohl keiner näher an der Kreuzung Pank-/Wiesenstraße wohnte. Das verüble ich ihr bis heute... 
  • Obwohl meine Zeugnisnoten der 5. und 6. Klasse eher den Besuch einer Realschule ratsam erschienen ließen, entschieden sich meine Eltern aufgrund eines schulweit durchgeführten Tests dafür mich auf ein Gymnasium zu schicken.

So begann im Sommer 1973 meine Karriere auf dem Diesterweg-Gymnasium.

Heute bereue ich, daß ich als zweite Fremdsprache Latein und nicht Französisch gewählt habe. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war zum einen, daß alle aus meiner Klasse Latein wählten und ich in der Französisch-Klasse einsam und allein gewesen wäre und zum anderen einer unserer späteren Lateinlehrer (Herr Heusinger) bei einem Elternabend der Grundschule war und die Werbetrommel für Latein gerührt hat indem er - lt. Erzählungen meiner Eltern - durch den Klassenraum flitzte, an das Fenster schlug und ‘fenestra’ sagt, danach an die Tafel schlug und ‘tabula’ rief um zu verdeutlichen wie simpel Latein doch sei. Außerdem sei Latein doch so eine durch und durch logische Sprache, die so einfach zu lernen wäre... Na ja, hier einige meiner Erinnerungen an den Lateinunterricht, die sich danndoch marginal von Herrn Heusingers Werbeaussagen unterscheiden:

  • An eine der ersten Unterrichtsstunden kann ich mich lebhaft erinnern: unsere Lehrerin (Frau Gommert) brachte uns den Satz ‘errare humanum est’ (Irren ist menschlich) bei und wies deutlich darauf hin, daß man dies auch mit ‘Ehe’ abkürzen könne; Gerüchte besagen, daß dies mit ihrer nicht weit zurückliegenden Scheidung zusammenhing.
  • Meine Latein-Noten hatten über die Jahre eine klare Tendenz: 7. Klasse: 3, 8. Klasse: 4, 9. & 10. Klasse: 5... Tja, und damit auch kein Kleines Latinum. In der sog. E-Phase der Oberstufe (das 1. Halbjahr der 11. Klasse sozusagen) sollte ich mit 4- in Latein abschließen. Und jetzt und hier an dieser Stelle werde ich mit einem Versprechen brechen: Ich mußte Frau Gommert versprechen nie wieder Latein zu machen und niemals jemandem zu erzählen, daß ich je Latein hatte und habe im Gegenzug dafür eine 4 und damit das Kleine Latinum erhalten! 
  • Da ich später Biologielaborant gelernt habe, haben mir meine rudimetären Lateinkenntnisse manchmal weitergeholfen, aber ich denke die biologisch-medizinische Fachterminolgie hätte ich auch ohne 4½ Jahre quälender Lateinstunden gelernt.

Wer oder was fällt mir noch so ein, wenn ich an das Diesterweg-Gymnasium denke? Hier eine unsortierte Zusammenstellung:

  • Herr Tusche (Mathe & Physik): Markenzeichen: Clogs, Jeans, roter Bart und roter Pullover. Ein - wie er selbst über sich sagte - ‘Türklinkenpädagoge’; in dem Moment wo er die Türklinke zum Klassenraum drückt, überlegt er welcher Stoff heute dran ist. Bei der Klassenfahrt auf der er uns begleitete kam er morgens mit zwei Aktentaschen (zu korrigierende Arbeiten) und zwei Plastiktüten (Klamotten zum wechseln und was man noch so braucht) zum Bus
  • Herr Fahrenkämper (Physik): Besonderes Merkmal: Jede über den unmittelbaren Lehrstoff hinausgehende Frage wird mit den Worten ‘Na dann schauen wir mal, was das schlaue Buch sagt’ eingeleitet
  • Herr Niemeyer (?) und Frau Raff (beide Musik): Beide links, beide Kinder der 68er würde ich sagen, beide schwer in Ordnung
  • Herr Jänicke (Deutsch): Mit Vorsicht zu genießen. Wer bei ihm verkackt hat, hat verkackt - zumindest für das Semester. Ich erinnere mich, daß ich mal einen Disput zum Thema Fremdwörter mit ihm hatte und in diesem Semester keinen Fuß auf die Erde bekommen habe.
  • Frau Puls (Deutsch, Geschichte und Erdkunde(?)): Spitzname ‘Paula Pummel’. Der Kugelblitz unter der Lehrerschaft. Sie wurde von vielen Schülern nicht ernst genommen, weil sie morgens mit der BLÖD-Zeitung unter dem Arm die Schule betrat.
  • Frau Aschendorf: Vertrauenslehrerin und später (nach meinem Abi) Rektorin. Ein tolle Frau; obwohl im Vergleich zu uns Schülern 'uralt', hat sie sich doch eine gewisse Jugendlichkeit und vor allem einen Blick aus der Schülerperspektive erhalten. Im vermittelnd und um Ausgleich bemüht. Sie hat bereits Win-Win-Situationen herbeigeführt, als es diesen begriff noch gar nicht gab. Mittlerweile ist sie im wohlverdienten Ruhestand und ich bin mir sicher, dass ihr da auch nicht langweilig werden wird.
  • Unsere Schülerzeitung ‘forum’: Wir (eine Gruppe von linken und Juso-nahen Schülern) haben versucht einen Gegenpol zur CDU-nahen BSU (Berliner Schüler Union; gibt’s die eigentlich noch?) zu bilden und eine links-soziale Schülerzeitung herausgebracht. Leider habe ich nicht ein einziges Exemplar aufgehoben - schade.

Im Dezember 1979 durfte ich die Schule dann mit meinem Abi-Zeugnis in der Tasche verlassen.

Beruf

...

Meine Profile im Internet

FaceBook: http://www.facebook.com/frank.kagels

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to be continued...

   
© Kagi